Willkommen!

Hier finden Sie Informationen und Links zu einigen der Themen und Methoden, mit denen ich arbeite
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Adler, Alfred

Neben S. Freud und C.G. Jung einer der drei „Väter der Tiefenpsychologie“. Begründer der Individualpsychologie. Einen griffigen Überblick über Leben und Werk finden Sie z. B. hier, nebst einem Link zur Individualpsychologie. Ich bin in jener Methode ausgebildet, und sie ist Basis und theoretischer Bezugsrahmen für meine Tätigkeit. Vor Jahren strahlte der WDR eine Sendung über Alfred Adler aus, die zum Lesen oder Anhören weiterhin zur Verfügung steht.

Approbation

Bedeutet in diesem Zusammenhang soviel wie „staatliche Zulassung zur Ausübung von Heilberufen“. Ist nicht nur für Ärzte die Voraussetzung für ihre berufliche Tätigkeit, sondern auch für Psychologische Psychotherapeuten. Siehe auch Krankenkasse

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Mit „Stammtischparolen“ sind gemeinhin grob vereinfachende, oft aggressiv und populistisch formulierte Phrasen gemeint, die bestimmte Gruppen von Menschen ausgrenzen und abwerten. Natürlich findet man sie nicht an jedem Stammtisch, und sie können auch an jedem anderen Ort auftauchen, wo Menschen miteinander reden. In ihren absoluten und abwertenden Aussagen können sie ein friedliches Miteinander erheblich erschweren. Da braucht es nicht nur Zivilcourage, sondern auch geeignete Strategien, um menschenverachtenden Stammtischparolen gewissermaßen Paroli bieten zu können.
Beim „Rat für Kriminalitätsverhütung der Stadt Ludwigshafen/Rhein“ habe ich die entsprechende Ausbildung absolviert, gehöre dort zum Trainerpool und biete diese Trainings nun auch in der Schweiz an. Näheres auf dem Flyer.

Autogenes Training

Entspannungsverfahren, das um 1920 von einem Berliner Nervenarzt namens J.H. Schultz entwickelt wurde. Es hat seinen Platz sowohl in der primären und sekundären als auch der tertiären Prävention. Es eignet sich auch sehr gut zur Geburtsvorbereitung. und hat sich erstaunlich gut bewährt bei der Behandlung von Migräne.
Bevorzugt biete ich das AT in Einzelsitzungen an, selbstorganisierte Gruppen sind jedoch auch jederzeit möglich.
Weitere Informationen finden Sie in meinem Flyer.

Die deutschen Krankenkassen führen Präventionskurs-Datenbanken. Ich veranstalte auch in diesem Rahmen AT-Kurse. Die Kosten dafür werden Ihnen nach vollständiger Teilnahme ganz oder teilweise zurückerstattet. Erkundigen Sie sich bitte direkt bei Ihrer Kasse!
Falls Ihr Arbeitgeber dem Deutschen Netzwerk für betriebliche Gesundheitsvorsorge angeschlossen ist, können Sie Ihr „Gesundheitsticket“ auch für Autogenes Training einsetzen.

Betriebliche Gesundheitsförderung

Wenn Betriebe in das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter investieren, ist dies keineswegs kostspieliger Luxus. Im Gegenteil: Jeder KMU-Chef, jeder Personalverantwortliche weiß, wie teuer Krankheitstage oder Kündigungen sind. Es klingt so banal, daß es leider oft vergessen wird: ein Mitarbeiter, der sich am Arbeitsplatz wohlfühlt, gesund und zufrieden ist, erbringt die besseren Leistungen. Das wiederum zahlt sich, im wahrsten Sinne des Wortes, für den Betrieb aus.
Nur ein Beispiel: Wenn man vorsichtig schätzt, daß jede/r Sechste an Migräne leidet und deshalb innerhalb von zwei Monaten einen Tag arbeitsunfähig ist, kann man die Kosten leicht ausrechnen. Wenn ein Unternehmen das realisiert und den Mitarbeitern ein entsprechendes Programm finanziert, erspart dies ein Vielfaches der hierfür investierten Beträge. Mitarbeiter sind keine Schachfiguren oder Ausgabenposten, sondern Menschen, die motivierter sind, wenn sie als solche wahrgenommen und geschätzt werden.
Diverse Angebote für Betriebe siehe Autogenes Training, Coaching, Kraftpaket, Prävention sowie Kraftpaket plus und Multimodales Stressmanagement unter Seminare, Kurse, Workshops, für mulinational tätige Unternehmen auch auf englisch, niederländisch oder in Kombination. Darüberhinaus können selbstverständlich auch individuelle Programme erstellt werden, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Falls Ihr Arbeitgeber dem Deutschen Netzwerk für betriebliche Gesundheitsvorsorge angeschlossen ist, können Sie für meine Leistungen auch Ihr „Gesundheitsticket“ einlösen.
Wie sehr Gesundheit, Arbeitsklima und Produktivität zusammenhängen, siehe auch Konflikt.

Burn-out

Siehe Kraftpaket, Autogenes Training, Prävention und Seminare, Kurse, Workshops

Coaching

„Coach“ bedeutet so viel wie Trainer, Nachhilfelehrer oder persönlicher Betreuer.
Wenn Sie sich in einer wie auch immer gearteten Krise befinden, eine wichtige Entscheidung vor sich haben, Fähigkeiten besser entwickeln möchten und dergleichen, dann braucht es nicht gleich eine Therapie, sondern in erster Linie Ermutigung und unterstützende Beratung. Viele Menschen sind sich auch ihrer bereits vorhandenen Stärken und Fähigkeiten gar nicht bewußt. Aufbauende „Trainerstunden“ können da sehr hilfreich sein.
Dazulernen und sich entwickeln kann man sowieso immer!
Siehe auch Kraftpaket und Prävention

Dauer

Die Dauer einer Beratung, Mediation oder Psychotherapie kann nicht exakt vorausgesagt werden. Sie hängt u.a. ab von der Ausgangslage, der Zielsetzung und den Rahmenbedingungen. Grundsätzlich gilt: so kurz wie möglich, aber auch so lange wie nötig.

Eheberatung

Egal ob Sie sich bereits einig sind, eine Eheberatung in Anspruch zu nehmen oder ob nur eins von beiden diese Absicht hat – vor den gemeinsamen Sitzungen sehe ich beide Ehepartner gerne erstmal einzeln. So hat jedes Raum und Zeit für sich und kann unbefangener seine Sicht der Dinge darlegen. Was unter vier Augen besprochen worden ist, bleibt auch unter vier Augen. Es ist gleichgültig, wer als erstes kommt, denn ich setze bei beiden Einzelgesprächen nichts voraus. Unser Vorgehen in den – wöchentlich stattfindenden – gemeinsamen Sitzungen wird davon bestimmt, was Sie erreichen wollen (siehe auch Ziel).
Es ist auch möglich, mit dem Intensiv-Intervall-Ansatz zu arbeiten.

EMDR

Abkürzung für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, ein Verfahren, das sich in der Behandlung von Traumata bewährt hat. Weitere Informationen siehe : http://www.emdr-institut.de

Flugangst

Flugangst behindert nicht nur die Lebensqualität, wenn gewisse Ferienziele nicht erreichbar sind – es kann auch das berufliche Weiterkommen beeinträchtigen, wenn sie von vornherein Geschäftsreisen unmöglich macht.
Gruppenseminare werden an fast allen Flughäfen angeboten. Sie haben den Vorteil, daß sich niemand mit dem Problem alleine fühlen muß. Einzelsitzungen hingegen sind diskreter, zeitlich flexibler und gelegentlich auch eine sinnvolle Ergänzung zu den Gruppenseminaren.
Auch hier gilt für mich in der Therapie: so wenig wie möglich und so viel wie nötig. Da Flugangst verschiedene Wurzeln haben kann, müssen wir zunächst kurz Ihre bisherigen Erfahrungen besprechen, um dann die Behandlung zu wählen, die sich für Sie am besten eignet. Es gibt inzwischen sehr effiziente Methoden mit unterschiedlichen Ansätzen, so daß wir das für Sie Passende finden und anwenden können.

Geburtsvorbereitung

Es gibt verschiedene Entspannungsmethoden zur Geburtsvorbereitung. Das Autogene Training ist nur eine davon. Es hat jedoch den entscheidenden Vorteil, daß es

  • auch nach der Geburt weiterhin nützlich ist
  • sinnvollerweise auch von werdenden Vätern erlernt wird
  • sich besonders eignet, wenn es bei vorangegangenen Schwangerschaften Probleme wie Bluthochdruck o.ä. gegeben hat. Siehe auch Autogenes Training sowie den speziellen Flyer.

Geschichten

Die älteste Methode, um zu lehren und zu heilen, und wo es paßt, erzähle ich sehr gerne Geschichten! Eine kleine Auswahl finden Sie hier.

Humor

Der sprichwörtliche Teelöffel Zucker, mit dem man auch bittere Medizin leichter schlucken kann. Darf aber keinesfalls mißverstanden werden als „Nicht ernst nehmen“!

Intensiv-Intervalltherapie

Dieser Ansatz hat sich bewährt, wenn jemand

  • einen weiten Anreiseweg hat
  • konzentriert an einem bestimmten Thema arbeiten will
  • ein akutes Problem angehen möchte

Wir arbeiten in Blöcken von einem, zwei oder drei Halbtagen sehr intensiv und strukturiert. Die gewonnenen Erkenntnisse setzen Sie dann selbständig um, und wir sehen uns vier bis sechs Wochen später wieder. Der Fortschritt wird dann jeweils besprochen und stabilisiert, und erforderlichenfalls folgen ein oder mehrere weitere Blöcke.
Ist auch möglich für Eheberatung.

Katathym-Imaginative Psychotherapie (KIP)

frühere Bezeichnung: Katathymes Bilderleben (KB)

Von Hanscarl Leuner in Göttingen entwickeltes Verfahren, auch „Psychotherapie mit dem Tagtraum“ genannt. Ausführliche Informationen siehe
http://www.oegatap.at/framekip.html
http://www.sagkb.ch/de/modules/content/index.php?id=2

Konflikt

Meinungsverschiedenheiten, Streit, Auseinandersetzungen – das kann es überall geben: am Arbeitsplatz, in der Ehe, in der Familie, mit Nachbarn… Je höher die Emotionen kochen, desto weniger ist man bereit, die Situation des „Konfliktgegners“ mitzuberücksichtigen, man hört einander nicht mehr zu, der Blick verengt sich zunehmend. Es geht dann vielleicht nur noch um „Gewinnen“ oder „Verlieren“, und letzteres möchte ja niemand. Vor lauter Angst, überfahren zu werden, wagt man nicht mehr, auf den anderen zuzugehen, und an kreative Lösungen für ein gemeinsames Problem ist gar nicht mehr zu denken.
Wie kommt man aus einer solchen Sackgasse raus?
Je nachdem, in welchem Bereich und um was genau gestritten wird, kann es schon sehr hilfreich sein, sich aussprechen zu können, Gehör zu finden. Ohne Beisein des anderen, um zunächst einmal ungestört für sich sortieren zu können. Wer sich selbst verstanden fühlt und nicht mehr kämpfen muß, ist eher in der Lage, den Blickwinkel von Anderen zu respektieren.
Wenn alle Beteiligten zu einer konstruktiven Konfliktlösung bereit sind, wenn sie in gemeinsamen Gesprächen mit einem unparteiischen Dritten zu einem Ergebnis kommen wollen, das allen gerecht wird, ist Mediation vorzüglich geeignet!
Wie teuer Konflikte für Betriebe werden können, zeigt sehr eindrucksvoll die Konfliktkostenstudie der KPMG.

Kosten

Schweiz:
Hinsichtlichder Kosten habe ich mich gerne am Richttarif der Föderation Schweizer Psychologen orientiert, es durfte ja auch ein bißchen weniger sein. Leider gibt es seit Sommer 2006 diese Richttarife nicht mehr. Sie lagen ungefähr im Rahmen von Arzt- oder Rechtsanwaltshonoraren, und ich mache je nach Einkommensverhältnissen drei Abstufungen: Normalerweise richte ich mich nach dem Tarif aus dem Jahr 1999, für Gutsituierte kommt auch mal jener aus dem Jahr 2005zur Anwendung, zudem gibt es einen ermäßigten Ansatz.
Ich verlange weder Vorschüsse noch Barzahlung nach jeder Sitzung und lasse auch nicht zum Schluß alles zusammenkommen. Sie erhalten monatliche Rechnungen, die Sie bitte unverzüglich begleichen.
Wo es sich um eine Psychotherapie handelt, können Sie eventuell von der Krankenkasse eine teilweise Rückvergütung bekommen – falls Ihr Hausarzt eine Psychotherapie befürwortet und Ihre Zusatzversicherung Leistungen vorsieht. Jedenfalls können Sie alles, wofür Sie selbst aufkommen müssen, als „Gesundheitskosten“ in Ihrer Steuererklärung geltend machen.
Falls es bei Ihrem Leiden um die Folgen einer Straftat oder eines Unfalls geht, können Sie bei der zuständigen kantonanlen Opferhilfestelle finanzielle Unterstützung für eine Therapie beantragen (siehe auch Opferhilfegesetz und http://www.opferhilfe-schweiz.ch)
Unentgeltliche Mediation ist seit Inkrafttreten der neuen Zivilprozeßordnung in allen Kantonen möglich, wenn es um nicht-vermögensrechtliche Kinderbelange geht, wie etwa Umgangsregelungen und dergleichen. In allen anderen Angelegenheiten verhält es sich kantonal unterschiedlich. Erkundigen Sie sich bitte beim zuständigen Gericht, Ihrer Rechtsschutz- oder sonstigen Versicherung, je nachdem, was Gegenstand der friedlich beizulegenden Auseinandersetzung ist.

Deutschland:
Siehe Krankenkasse und Kostenerstattungsverfahren. Ich halte mich an die offiziellen Tarife von GOP bzw. EBM Rheinland-Pfalz.
Falls Ihr Arbeitgeber dem Deutschen Netzwerk für betriebliche Gesundheitsvorsorge angeschlossen ist, können Sie meine Leistungen bis zu einer bestimmten Höhe auch mit Ihrem „Gesundheitsticket“ bezahlen.

Kraftpaket

Man muß nicht erst krank werden, und man braucht nicht immer gleich eine Therapie. Dennoch läuft vielleicht nicht immer alles so, wie es soll, die Batterien sind leer, Krisen liegen in der Luft, Entscheidungen oder Veränderungen stehen an.
Da kann dieses „psychologische Wellnessprogramm“ sehr nützlich sein: zur Stärkung, zur Förderung des Wohlbefindens und nicht zuletzt als Burnout-Prophylaxe.
Wir klären zunächst Ihre Bedürfnisse, dann erhalten Sie ein maßgeschneidertes Programm aus vier bis fünf Einheiten. Dies enthält nebst einer Standortbestimmung auch praktische „Werkzeuge“, die Sie im Alltag nutzen können.
Es kann über eine Woche verteilt werden (ein Termin täglich) oder in konzentrierter Form über ein bis zwei (Halb)Tage. Für Kleingruppen gibt es auch die Variante „Kraftpaket plus„.

Krankenkasse

Schweiz:
Beratungen grundsätzlich gesunder Personen werden von den Krankenkassen in der Schweiz nicht finanziell unterstützt. Für Heilbehandlungen (Psychotherapien) hingegen gibt es im Rahmen Ihrer Zusatzversicherung eventuell einen Beitrag. Dieser ist je nach Kasse und Zusatzversicherung unterschiedlich hoch, Anhaltspunkte gibt Ihnen diese Zusammenstellung (ohne Gewähr!) Selbstverständlich habe ich die kantonle Bewilligung und bin auf der santésuisse-Liste aufgeführt.
Erkundigen Sie sich bitte auf jeden Fall bei Ihrer Geschäftsstelle, mit welchen Leistungen Sie konkret rechnen können. Es empfiehlt sich auch, Ihren Arzt/Ihre Ärztin zu bitten, zu Händen der Krankenkasse ein Schreiben zu richten, in dem die Notwendigkeit einer Psychotherapie bestätigt wird. Das wird meist ohnehin verlangt.
Bitte beachten: das, was Sie selbst zahlen, können Sie als „Gesundheitskosten“ in Ihrer Steuererklärung angeben!

Deutschland:
Da ich zwar eine deutsche Approbation, aber keinen Kassensitz habe, sind meine Therapien leider keine Pflichtleistungen. Kooperationen/Verträge habe ich lediglich mit ADAC, den Berufsgenossenschaften, der Bahn BKK und der Bundeswehr. In diesen Fällen ist es jederzeit problemlos möglich, einen Termin zu vereinbaren. Weisen Sie bei der ersten Kontaktnahme bitte gleich darauf hin, wenn eine dieser Verbindungen auf Sie zutrifft..

Akute Krisen und Notfallinterventionen dulden jedoch keinen Aufschub. Wenn Sie gesetzlich versichert sind und unzumutbar lange auf einen Kassenplatz warten müßten, haben Sie die Möglichkeit des Kostenerstattungsverfahrens: Wenn Ihr Arzt die Dringlichkeit bescheinigt, Sie bereits bei drei bis fünf oder noch mehr Kollegen angerufen haben und dort die Wartezeit länger als drei Monate beträgt, kann die Kasse dennoch für meine Leistungen aufkommen. Die Formulare für den Antrag habe ich Ihnen bereits vorbereitet, Sie finden sie hier zum Download. Erkundigen Sie sich bitte vorher auf jeden Fall, ob Ihre Kasse grundsätzlich zu dieser außervertraglichen Leistung bereit ist!
– Falls Ihre Beschwerden Folge eines Arbeitsunfalls (inklusive Weg) sind, übernimmt die   Berufsgenossenschaft/ DGUV die Kosten, da ich dort registriert bin.
– Im Rahmen der zertifizierten Präventionskurse der Krankenkassen biete ich Autogenes Training an. Die Kosten hierfür werden nach vollständiger Teilnahme von den Kassen (ganz oder teilweise) zurückerstattet.
– Für Eheberatung / Paartherapie kommen die Kassen leider grundsätzlich nicht auf, sie müssen daher selbst finanziert werden.
Selbstbezahlte (Gesundheits)Leistungen können Sie evtl. als „außergewöhnliche Belastungen“ steuerlich geltend machen.

Angehörige der Bundeswehr müssen das Kostenerstattungsverfahren für Psychotherapie nicht beantragen. Aufgrund eines Vertrages mit der Bundespsychotherapeutenkammer wird es ihnen direkt gewährt. Wenn Sie also Soldat/in sind, können Sie ohne weitere Abklärungen gleich einen Termin vereinbaren. Weisen Sie mich bitte schon beim ersten Anruf auf Ihre Bundeswehrzugehörigkeit hin!

Kurse

Siehe Seminare

Mediation

Bei einer Mediation hilft ein neutraler Dritter den Parteien, ihren Konflikt zu beidseitiger Zufriedenheit zu lösen. Sie ist eine Alternative zu streitigen Gerichtsverfahren und wird sowohl bei familienrechtlichen Streitigkeiten als auch in Wirtschaft und Geschäftsleben eingesetzt. Ausführliche Informationen sowie diverse Fachverbände siehe http://www.infomediation.ch/
Seit dem 1.1.2011 gilt schweizweit einheitlich eine neue Zivilprozeßordnung (ZPO). Statt der Schlichtung, die dem Verfahren i.e.S. vorausgeht, können Parteien auch eine Mediation beantragen, um auf diese Art ihren Konflikt möglichst aktiv und friedlich beizulegen. Selbst wenn eine Sache bereits vor Gericht behandelt wird, kann jederzeit eine Mediation empfohlen bzw. beantragt werden. Den Wortlaut der einschlägigen Bestimmungen finden Sie in den Artikeln 213 – 218 der ZPO.
Vielleicht haben Sie einen Konflikt bei dem Sie sich schon gefragt haben, ob Sie ihn mittels einer Mediation lösen möchten, sind aber unsicher? Da könnte Ihnen dieser kleine Selbsttest bei der Entscheidungsfindung helfen.

Migräne

Anfallsartig auftretender halbseitiger Kopfschmerz, oft verbunden mit Vorboten wie Augenflimmern sowie einhergehend mit Lichtempfindlichkeit und Übelkeit. Migräneanfälle sind für die Betroffenen äußerst quälend. Ich erwähne sie hier eigens, weil sich meiner Erfahrung nach das Leiden erstaunlich gut behandeln läßt. Siehe auch Autogenes Training.
>>>>> Falls Sie selbst an Migräne leiden oder litten, bitte ich um Ihre Mithilfe bei einer kleinen Umfrage.

Notfallpsychologie

Plötzliche Ereignisse wie Unfälle, (Natur-)Katastrophen, Opfer einer strafbaren Handlung werden und ähnliche eingreifende Erfahrungen werfen zunächst jeden Menschen aus der Bahn. Nichts scheint wie vorher, woran kann man sich überhaupt noch orientieren? Oft haben Betroffene Angst, „verrückt zu werden“. Symptome, die auftreten können, sind meist völlig normale Reaktionen auf eine abnormale Situation. Notfallpsychologische Hilfe soll möglichst rasch in Anspruch genommen werden, um die seelische Gesundheit zu erhalten, einschneidende Erlebnisse gut zu verarbeiten – und eben nicht „verrückt zu werden“.
Falls Ihnen ein solches außergewöhnliches Ereignis bei der Arbeit oder auf dem Arbeitsweg passiert ist, erhalten Sie über die DGUV zeitnah einen Termin.
Siehe auch Prävention und Trauma

In Deutschland steht das Notfallpsychologenregister für die Suche nach geeigneten Fachpersonen zur Verfügung.

Opferhilfe

Im Januar 1993 trat in der Schweiz das „Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten“ (Opferhilfegesetz, OHG) in Kraft. Es sieht konkrete Hilfeleistungen vor für Opfer von strafbaren Handlungen und von schweren Verkehrsunfällen. Eine dieser Hilfeleistungen kann in der (Mit-)Finanzierung einer Psychotherapie bestehen, sofern sie als Folge des Ereignisses erforderlich ist. Nähere Informationen sowie die Opferhilfestellen in Ihrer Nähe finden Sie unter www.opferhilfe-schweiz.ch

Nicht genau deckungsgleich, aber analog dazu gibt es in Deutschland das „Opferentschädigungsgesetz“, OEG. Auch dessen Ziel ist es, die Opfer von Straftaten zu unterstützen. Die Polizei unterhält niederschwellige Beratungsstellen für Opferschutz, hier als Beispiel die entsprechende Webseite von Rheinland-Pfalz.

Überregional und international ist der „Weiße Ring“ Ansprechpartner für Opfer krimineller Handlungen.

Paartherapie

Siehe Eheberatung

Palmtherapy

(=“Handflächentherapie“)
Palmtherapy® (palm – das englische Wort für Handfläche) wurde entwickelt von Moshé Zwang. Die Methode kombiniert Erfahrungen aus der Handakupunktur mit Elementen aus der Verhaltenstherapie. Die Wirkung umfaßt u. a. die schnelle Befreiung von traumatischen Erinnerungen, schweren Ängsten, Phobien, Ärger und Trauer (je extremer und akuter das psychische oder psychosomatische Leiden, desto effektiver die Wirkung). Erläuterungen auf deutsch finden Sie hier.

Prävention

Vorbeugen ist besser als Heilen – die Theorie zumindest ist jedem klar. Was ist genau gemeint? Man unterscheidet folgende Stufen:
Primäre Prävention = Vorbeugung im engen Sinne.
Dazu gehören Maßnahmen zur allgemeinen Stärkung und Psychohygiene, um mit Belastungen und Problemen gut fertigzuwerden und gesund zu bleiben. Entsprechende Angebote sind Autogenes Training sowie individuell zusammengestellte „Päckchen“ von ca. 5 Sitzungen zur Erhöhung der Streßtoleranz und Problemlösefähigkeit (s. Kraftpaket). Auch Eheberatung kann in diesem Sinne eingesetzt werden. Wenn Paare lernen, zweckmäßig und konstruktiv Konflikte zu lösen, ihre Verbindung lebendig zu erhalten, einander auch über die Flitterwochen hinaus zu schätzen und zudem noch das eine oder andere erfahren, das zum familienrechtlichen Grundwissen gehört, schaffen sie eine solidere Basis für ihre Beziehung. (Alles ist einzeln und in Gruppen möglich)
Sekundäre Prävention = Vermeidung von Verschlimmerungen.
Wenn bereits leichtere Störungen auftreten, wird es Zeit, etwas zu tun. Damit nähern wir uns therapeutischen Maßnahmen. Auch hier haben die obenerwähnten Methoden ihren Platz, nur daß wir zusätzlich an diesen Störungen arbeiten um sie zu beseitigen. Beispiele: aus funktionellen Magen-Darmbeschwerden sollen keine Geschwüre werden, aus gelegentlichen Verstimmungen keine handfeste Depression, aus einer Krise keine Katastrophe und aus ehelichen Zwistigkeiten keine Scheidung. In den Bereich der sekundären Prävention gehören auch notfallpsychologisch zu behandelnde Reaktionen auf außergewöhnliche Ereignisse.
Tertiäre Prävention = Vermeidung von Rückfällen.
Spätestens dann, wenn es beispielsweise bereits zum Herzinfarkt gekommen ist oder die Scheidung unausweichlich erscheint, sollte man über die Bücher gehen. Irgendetwas ist schiefgelaufen, wie kann mans verändern, was kann man daraus lernen? Schließlich sollen sich solche unangenehmen Erfahrungen nicht wiederholen. Hier ist Therapie angesagt, und wenn es um Scheidung geht, kann Mediation verhindern, daß zusätzliches Geschirr zerschlagen wird.

Die deutschen Krankenkassen vefügen über eine zentrale Datenbank mit zertifizierten Präventionskursen. Die Kosten hierfür werden nach vollständiger Teilnahme ganz oder teilweise zurückerstattet. Erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer Kasse nach den konkreten Angeboten!

Schmerz

Die International Association for the Study of Pain (IASP) definiert Schmerz als „ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder drohenden Gewebeschädigung verknüpft ist, oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird„.
Etwas anschaulicher:
Ich vergleiche Schmerz (wie auch andere Symptome) gerne mit einem Wachhund. Dessen Bellen bedeutet so viel wie: „Da ist etwas nicht in Ordnung, schau mal nach!“
Ist es eine Verletzung, eine Entzündung, oder auch ein seelisches Leiden, das sich als körperliche Empfindung niederschlägt? Sobald der Anlaß gefunden und beseitigt werden kann, ist wieder Ruhe. Die Schmerzen/ Symptome verschwinden, weil sie ihre Warnfunktion erfüllt haben.
So wie ein Wachhund leider auch nicht sagen kann, warum er bellt, ist es gelegentlich schwierig, dem Schmerz auf die Spur zu kommen. Oft wird völlig außer Acht gelassen, daß belastende oder traumatische Erlebnisse ebenso als Ursache in Frage kommen. Da nützen Schmerzmittel oder gar Operationen nichts. Der Hund bellt nur noch lauter – erst recht, wenn durch eine Operation eine neue Läsion gesetzt wurde. (Nb: Solche seelisch bedingten dissoziativen Schmerzen sind keineswegs „nur simuliert“!)
Es ist daher sinnvoll, das Leiden als Ganzes zu betrachten, und so arbeite ich gerne mit Ärzten zusammen. Selbst wenn ein Schmerz körperlich bedingt und die Ursache nicht zu kurieren ist, etwa bei Tumorerkrankung oder nach Amputation, läßt sich mit psychologischen Mitteln die Pein lindern und die Lebensqualität verbessern.

Seminare/Kurse/Workshops

Seminare/Kurse/Workshops veranstalte ich zu verschiedenen Themen. Hier eine kleine Auswahl:

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen Plakative und typischerweise abwertende Pauschalbehauptungen über Menschen, die anderer Herkunft, Hautfarbe, Religion u.a. sind, kann man als „Stammtischparolen“ bezeichnen. Sie schaffen bzw. verstärken Spannungen, Vorurteile, Feindseligkeit und Unfrieden. Wie begegnet man solchen Stammtischparolen? 1 – 2 Tage
Geeignet für Lehrkräfte, Personal von Bewährungshilfe, Justizvollzug, Polizei und andere Berufsgruppen, die mit Stammtischparolen konfrontiert sind
Autogenes Training Einzeln, aber auch für selbstorganisierte (Klein)Gruppen. Siehe Flyer. Basis:  Fünf Sitzungen in ein- bis zweiwöchigen Abständen, Gesamtprogramm: 10 Sitzungen
Autofahren ohne Stress Wie macht man sich Stress beim Autofahren? Wie kann man ihn abbauen – nicht zuletzt im Interesse der Sicherheit?
In diesem Programm werden Denkgewohnheiten und Verhaltensweisen auf ihre Zweckmäßigkeit überprüft, Alternativen vorgestellt, und einige kleine Übungen können sogar während der Fahrt angewendet werden
Fünf Abende à zwei Stunden oder eintägiger Workshop
Kraftpaket plus

Burnout-Prophylaxe
Geeignet als Maßnahme zur Teamentwicklung

Wellness-Anwendungen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, um Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit zu steigern. Der Erholungseffekt ist jedoch meist schnell verflogen, da sich „im Kopf“ nichts ändert. Die Lebensgewohnheiten und Denkweisen bleiben gleich.
Veranstaltungen rein psychologischer Natur hingegen vernachlässigen oft den physischen Wohlfühlfaktor, Ausspannen und Genießen kommen zu kurz.
Kraftpaket Plus ist im wahrsten Sinn des Wortes ein psycho-somatisches Wellnessprogramm, das auf sinnvolle Weise beide Ebenen vereint.
In Kooperation mit geeigneten Hotels,
2 – 3 Tage
Multimodales Stressmanagement Burnout-Prophylaxe Beinhaltet Informationen und vor allem Übungen zu kognitiven und physiologischen Abläufen, die Stress verstärken – oder eben mildern. Ziel ist eine verbesserte Belastbarkeit („Stresstoleranz“) Für Teams wird das Programm den individuellen Erfordernissen angepaßt, sowohl in Inhalt als auch Umfang (möglich sind drei bis fünf Abende à zwei Stunden. bis hin zu zwei- oder dreitägigen Workshops)
Verschnaufpause für Flüchtlingshelfer/innen Kurzseminare für alle, die in der Flüchtlingsbetreuung tätig sind (v.a. Dolmetscher). Hilft, sich persönlich „einnorden“ und abgrenzen zu können und damit dem berüchtigten Ausbrennen vorzubeugen 2 Stunden, in Gruppen von max. 8 Personen
Vorbeugen ist besser als Heulen
Ein Seminar für Paare, die heiraten und solche die verheiratet bleiben wollen
Vermittelt werden sowohl „Tips und Tricks zur besseren Verständigung“ als auch familienrechtliches Allgemeinwissen 1 – 2 Tage oder fünf Abende zu je zwei Stunden

Sprachen

Vielleicht suchen Sie für Angehörige oder Bekannte einen Psychologen/eine Psychologin einer anderen Sprache. Dann nutzen Sie einfach die Datenbank der FSP. Klicken Sie auf http://www.psychologie.ch/, von dort aus können Sie die gwünschte Sprache sowie andere Suchkriterien eingeben.
In Deutschland können Sie beispielsweise auf www.therapie.de gezielt suchen.

Stressmanagement

„Stress“ ist die unspezifische Reaktion auf eine Belastung, und Belastungen im weiteren Sinne gehören nun einmal zum Leben und zur Entwicklung. Störungen entstehen erst dort, wo ein Mißverhältnis besteht zwischen Belastung und Tragfähigkeit. Letztere kann durch viele Faktoren beeinträchtigt sein: Denkgewohnheiten, Eindimensionalität und fehlende Genußfähigkeit, mangelndes Eingebundensein, körperliche Schwächen und vieles mehr; oft sind Teufelskreise in Gang. Daher ist es sinnvoll, die „Stresstoleranz“ auf verschiedene Arten zu stärken. Entspannungsübungen sind nur eine von mehreren Komponenten!
Auf www.stressnostress.ch, einem gemeinsamen Projekt von SECO, SUVA und Gesundheitsförderung Schweiz, finden Sie nicht nur ausführliche Informationen, sondern auch Checklisten, mit denen Sie Ihr persönliches „Stressniveau“ ermitteln können.
Siehe auch Kraftpaket und Seminare/Kurse/Workshops

Trauma

Der Begriff kommt aus dem Griechischen, wo er soviel bedeutet wie „Verletzung, Wunde, Gewalteinwirkung“. Das gilt für den körperlichen wie für den seelischen Bereich.
Unangenehme Erlebnisse sind im Laufe des Lebens unvermeidlich, die gehören leider zu jeder Entwicklung. Um jedoch von einem Trauma zu sprechen, müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Es handelt sich um ein außergewöhnliches Ereignis, das dem normalen Lauf der Dinge nach nicht zu erwarten wäre
  • Man ist selbst an Leib oder Leben gefährdet oder ist unmittelbar Zeuge eines solchen Ereignisses
  • Das Geschehen ruft intensive Gefühle von Angst und Hilflosigkeit hervor.

Als akute Reaktionen können Schlafstörungen, Nervosität und Gereiztheit auftreten, plötzlich einschießende Erinnerungen, oder aber der Ort des Geschehens, Gedanken daran oder Gespräche darüber werden völlig vermieden. Innerhalb der ersten vier bis sechs Wochen sind dies völlig normale Reaktionen auf abnormale Situationen. Warten Sie jedoch nicht einfach ab, bis sich alles „von selbst wieder einrenkt“! (Siehe Notfallpsychologie)
Auch länger zurückliegende traumatisierende Erlebnisse können recht quälend sein. Es gibt jedoch gute und wirkungsvolle Methoden zur Behandlung. Je nachdem arbeite ich am liebsten mit Palmtherapy oder EMDR. Entscheidend für die Wahl des optimalen Vorgehens ist aber immer die individuelle Situation. Therapie ist Maßarbeit.
Zwar läßt sich Vergangenes nicht ungeschehen machen. Aber man kann erreichen, dass es nicht mehr wiedererlebt werden muß, sondern nur noch erinnert wird und abgelegt werden kann.

Wellness

Siehe Kraftpaket

Zahnarztphobie/ Angst vor Zahnbehandlungen

Es macht nur selten besondere Freude, zum Zahnarzt zu gehen, und gewisse Behandlungen können durchaus Angst machen. Wenn Sie jedoch in der Zahnarztpraxis zittern und Schweißausbrüche haben, noch bevor Sie überhaupt den Mund aufmachen, oder wenn Sie gar schon jahrelang eine dringend notwendige Kontrolle oder Behandlung vor sich herschieben – gegen diese Angst können wir etwas tun.
Der Gründe sind viele, und ebenso der Behandlungsmöglichkeiten.
Manchmal genügt ein Entspannungsverfahren, manchmal brauchts zusätzliche verhaltenstherapeutische Methoden zur Desensibilisierung, und manchmal liegt es an unverarbeiteten traumatischen Erfahrungen.
Wir müssen also zunächst kurz Ihre Vorgeschichte besprechen, um dann das für Sie geeignete Vorgehen zu wählen.
Siehe auch Autogenes Training, EMDR, Palmtherapy, Trauma

Ziel

Zu Beginn einer Beratung oder Therapie ist es sinnvoll, sich erst einmal über das Ziel zu klarzuwerden. Was möchten Sie erreichen? Wobei soll ich Ihnen behilflich sein? Betrachten Sie mich als sachkundigen Fremdenführer: dem müssen Sie ja auch sagen, wohin Sie wollen.
Wenn wir zu Beginn ein Ziel festlegen, können wir immer wieder mal eine Standortbestimmung machen: was haben Sie bereits erreicht, sind wir noch auf Kurs, hat sich das Ziel geändert?
Mit einem Ziel vor Augen ergibt auch der Weg einen Sinn – ansonsten könnte es passieren, daß wir uns zwar angenehm unterhalten, aber im Kreis laufen. Das wäre doch schade um Zeit und Geld, nicht wahr?